Apollo 13

Großes Kino in Trainings & Workshops

Mit kleinen Veränderungen wird im Training eine Kinoatmosphäre geschaffen: der Beamer projiziert ein großes Bild an die Leinwand, ein kleiner USB-Lautsprecher sorgt für den richtigen Sound, die Stühle werden wie im Kino arrangiert und Popcorn darf natürlich auch nicht fehlen. Gezeigt wird heute „Apollo 13“.

Worum geht’s?

Der Film handelt von der Mondmission Apollo 13, bei der die Astronauten nach einem schweren Störfall nicht mehr auf dem Mond landen konnten und sich in ernsthafter Gefahr befanden. Da sie dennoch lebend zur Erde zurückgekehrt sind, wird diese Mission als „erfolgreicher Fehlschlag“ bezeichnet.

Der Film beginnt mit einer Feier, die bei Jim Lovell stattfindet. Gespannt verfolgt man im Fernsehen, wie Neil Armstrong während der Mission Apollo 11 als erster Mensch den Mond betritt. Lovell selbst war bei der Mission Apollo 8 dabei, bei der erstmals ein bemanntes Raumfahrzeug in eine Mondumlaufbahn gebracht wurde. Inzwischen wurde er zum Kommandanten ernannt und ist mit seiner Crew, die aus dem Lunarmodul-Piloten Fred Haise und dem Kommandokapsel-Piloten Ken Mattingly besteht, für die Mission Apollo 14 vorgesehen. Jedoch erfahren die drei schon bald, dass sie bereits bei der Mission Apollo 13 zum Mond fliegen werden, da der ursprüngliche Kommandant Alan Shepard an einer Mittelohrentzündung erkrankt ist und man deshalb beschlossen hat, die gesamte Crew gegen Lovells Crew auszutauschen.

Am 11. April 1970 um 13.13 Uhr hebt Apollo 13 im Weltraumbahnhof Cape Kennedy von der Startrampe ab. In der Startphase tritt das erste Problem auf. Nachdem die erste Raketenstufe abgetrennt und die zweite Stufe gezündet wurde, fällt eines der fünf Triebwerke der zweiten Stufe aus. Das Problem wird gelöst, indem die Brenndauer der übrigen vier Triebwerke verlängert wird.

Bis zum 13. April gibt es keine weiteren Probleme. Man ist nun seit zwei Tagen unterwegs, hat etwa 200.000 Meilen zurückgelegt und alles scheint perfekt zu laufen. Eine Live-Übertragung aus dem Raumschiff wird von den Fernsehsendern nicht ausgestrahlt, weil die Mondflüge angeblich uninteressant geworden sind. Umso mehr interessieren sich die Medien dann dafür, was kurz danach passiert. Jim Lovell meldet sich mit den Worten „Houston, wir haben ein Problem“ beim Mission Control Center in Houston/Texas. Er berichtet von einer Explosion, die sich ereignet hat, als Jack Swigert die Sauerstofftanks im Servicemodul aktiviert hat. Das Raumschiff schlingert und taumelt sehr stark und kann kaum noch auf Kurs gehalten werden. Die Tanks verlieren sehr viel Sauerstoff. Da auch die Brennstoffzellen zur Erzeugung elektrischer Energie Sauerstoff benötigen, bricht die elektrische Energieversorgung teilweise zusammen.

Sowohl die Astronauten als auch die Mitarbeiter des Mission Control Center unter der Leitung des Flugdirektors Gene Kranz arbeiten angestrengt an dem Problem. Letztlich kommt man zu dem Schluss, dass nur noch eine Option offenbleibt. Die Astronauten müssen die Mondlandefähre aktivieren und sie sozusagen als Rettungsboot nutzen. Dann muss die Kommandokapsel komplett abgeschaltet werden, da ihre Energiereserven nur noch für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre und die Wasserung reichen. Damit muss der komplette Flugplan geändert werden. Bei dieser Mission geht es nicht mehr darum, auf dem Mond zu landen, sondern einen Weg zu finden, die drei Astronauten lebend zur Erde zurückzuholen.

Warum gerade dieser Film?

Der Film zeigt ein gutes Krisenmanagement in all seinen Facetten. Was bisweilen choatisch klingen oder aussehen macht, folgt doch klaren Prinzipien – alles wird einem reduzierten Projektziel untergeordnet, nämlich die Astronauten heil auf die Erde zurück zu bringen. Der Film ist seit jeher einer meiner Lieblingsfilme für Projektmanagement-Seminare.

Sie wollen auch ein spannendes und zugleich lehrreiches Seminar zum Thema Krisenmanagement erleben? Vielleicht sogar gespickt mit diesem Kino-Highlight? Dann nehmen Sie doch Kontakt mit mir auf – ich freue mich über Ihre Nachricht.

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