Kostenfalle staatliche Bauprojekte

Eine Reportage über Deutschlands Problembaustellen

Wenn der Staat baut, wird es oft teuer. Dramatische Kostenexplosionen scheinen normal. Die bekanntesten Problembaustellen: Stuttgart 21, die Elbphilharmonie und der Berliner Flughafen BER.

„ZDFzoom“ geht auf Spurensuche, will wissen: Wo werden in der Bundesrepublik Steuergelder in staatlichen Großbaustellen verbuddelt – und vor allem warum? Hat dieser Wahnsinn ein System, und wer sind neben den Steuerzahlern die Leidtragenden dieser Entwicklung?
Eine wissenschaftliche Studie der Hertie School of Governance ergab: Bei 119 seit 1960 fertiggestellten staatlichen deutschen Großprojekten wurden die Kosten durchschnittlich um 73 Prozent überschritten. Bei den ganz teuren Vorhaben, mit Gesamtetats höher als 500 Millionen Euro, gab es im Schnitt sogar eine Kostenverdoppelung.

„ZDFzoom“-Reporter Joachim Ottmer lässt sich Großbaustellen zeigen, spricht mit Bauherren, Bauexperten und Betroffenen und zeigt, dass auf öffentlichen Großbaustellen der Wahnsinn oft System hat. Kostenexplosionen und lästige Dauerbaustellen wären vermeidbar, wenn die Bauverwaltung von Anfang an kompetent und transparent planen und kalkulieren würde. Die Erkenntnis des Films: Verbesserungen sind möglich, sie müssen jedoch auch politisch gewollt sein.

 

Format Reportagen
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