Tipps zum Umgang mit sabotierenden Linienmanagern

Wie man mit Widerstand aus der Linie umgeht

Tipps zum Umgang mit sabotierenden Linienmanagern

Viele weitere Survival-Tipps finden Sie in meinem Buch "Projekt-Kompass".

Verzögern. Blockieren. Sabotieren

Ein Linienmanager liebt Ruhe im Unternehmen, ihm liegen stabile Prozesse am Herzen. Ein Projekt, das ja stets Änderungen bezweckt, steht dieser Haltung schon per Definition entgegen. Trotzdem leistet ein Abteilungsleiter in der Regel keinen offenen Widerstand, sondern agiert eher hinter den Kulissen, um Veränderungen und damit auch Projekte zu verhindern. Gelingt ihm das nicht, verlegt er sich gerne auf »Widerstand durch Zustimmung«: Selbstverständlich sei er für jeden Vorschlag offen, der die Situation seiner Abteilung zu verbessern helfe – er müsse nur praktikabel sein. Dieser Nachsatz deutet schon die spätere Konfliktlinie an.

Offizieller Protest ist im mittleren Management nur äußerst selten, selbst wenn das Projekt gezielt an den Abteilungsleitern vorbei initiiert wurde. Die Betroffenen werden vielleicht leise murren, ansonsten aber darauf warten, dass sich eine Gelegenheit zur Sabotage ergibt. Meist schlägt ihre Stunde, wenn das Projekt in die Umsetzungsphase kommt. Nun werden sie ihr Detailwissen dazu nutzen, die Vorschläge des Projektteams abzublocken oder in der Praxis scheitern zu lassen.

Einige Survival-Tipps …

  • Machen Sie sich bewusst, dass Projekt und Linie immer aus zwei unterschiedlichen Perspektiven argumentieren. Während Sie Flexibilität benötigen, liegen dem Linienmanager stabile und reibungslose Arbeitsabläufe im Tagesgeschäft am Herzen.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Auftraggeber Aufgaben und Verantwortlichkeiten klar zuweist. Das führt dazu, dass die Führungskräfte Farbe bekennen und entscheiden müssen, ob sie sich offen zu ihrer Ablehnung bekennen – oder ob sie die Aufgaben und damit auch die Verantwortung übernehmen.
  • Begegnen Sie Widerständen, die von Eigeninteressen motiviert sind, mit Verhandlungen, in denen Sie die Interessen der Linienmanager – zumindest teilweise – berücksichtigen.
  • Holen Sie sich Rückendeckung durch Ihren Auftraggeber, und machen Sie durch ein sehr klares und entschiedenes Vorgehen deutlich, dass für den betreffenden Linienmanager keine Hoffnung besteht, die eigenen Vorstellungen doch noch durchsetzen zu können.

Mein Tipp:

Diesen Survival-Tipp gibt es auch als Download. Weitere Survival-Tipps finden Sie auch in meinen Büchern, in meiner Projekt-Safari-App sowie als Teilnehmer in meinen Seminaren.

Format Survival-Tipps
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Produkte Buch App Seminar
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