Das Ende des Projektmanagements

Testgelesen - ein Buch von Ronald Hanisch

Das Ende des Projektmanagements

INHALT

Projektmanagement mag noch funktioniert haben, als die Lochkarte ihren Siegeszug durch die Büros antrat. Inzwischen bewegen sich die meisten Projekte längst in einem Umfeld, in dem nichts mehr plan- und messbar ist – das zumindest behauptet der Autor. Wie gut, dass da eine junge Generation die Arbeitsbühne betritt. Sie wirft alte Denkweisen einfach über den Haufen und packt Projekte so an, wie es heute nötig ist: flexibel, diskutierfreudig, zwanglos und mit der Bereitschaft, Wissen zu teilen. Zu den sogenannten Digital Natives existieren viele Klischees. Ronald Hanisch möchte damit aufräumen. Sein Buch zeigt anhand von Beobachtungen, Studien und Erfahrungen, was die jungen Mitarbeiter wirklich ausmacht.

GEHALT

Das Buch bietet wenig Neues und ist vor allem unnötig aufgeblasen worden. Manch ausführlicher Fachbeitrag im Harvard Business Manager oder einer anderen Fachzeitschriften kommt in dem Thema schneller auf den Punkt.

Bewertung:  2 Punkte (von 5)

GLIEDERUNG

Das Buch ist klar und übersichtlich strukturiert, die verschiedenen Aspekte zu klaren Themenblöcken zusammengefasst. Ich mag es, wenn man in einem Buch auch querlesen kann.

Bewertung:  4 Punkte (von 5)

VERSTÄNDLICHKEIT

Das Buch ist verständlich geschrieben und dank des lockeren Schreibstils angenehm zu lesen. Ronald Hanisch beschreibt sehr anschaulich, wie sich die Einflüsse und Erwartungen dieser Generation auf die zukünftige Projektarbeit auswirken.

Bewertung:  4 Punkte (von 5)

RELEVANZ

Der Titel des Buches ist sicherlich auch bewusst ein Stück weit provokant gewählt. Das Projektmanagement hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt, sodass viele der neuen Denkanstöße für manchen Projektleiter längst gelebte Realität sind. Ein Ende des Projektmanagements ist deshalb noch längst nicht absehbar.

Bewertung:  3 Punkte (von 5)

ZIELGRUPPE

Die Lektüre bietet „alten Hasen“ bedenkenswerte Einsichten in die Erwartungen der jungen Generation an die Führung von Projekten. Hanisch plädiert für ein besseres „Abholen“ der Jungen, geht aber zu wenig darauf ein, dass dies keine Einbahnstraße ist.

MEIN FAZIT

Schon nach einem Blick in das Inhaltsverzeichnis wird deutlich, dass der Titel wohl als Marketing-Gag gedacht ist. Hanisch will keine neue, bessere Methode des Projektmanagements präsentieren, vielmehr läutet er das Ende der traditionellen, seines Erachtens zu schematischen und zu hierarchischen Führung von Projekten ein. Leider bleibt er dabei viel zu oberflächlich. Außer ein paar gelungenen Denkanstößen bleibt wenig hängen.

 

Format Testgelesen
Themen
Diesen Beitrag teilen auf Diesen Beitrag teilen: Leserbrief schreiben

Seminarprogramm anfordern

Vielen Dank für Ihr Interesse an meinen Seminaren. Bitte wählen Sie aus, für welches Themenfeld Sie sich interessieren (Mehrfachauswahl möglich). Nach Absenden des Formulars erhalten Sie automatisch das/die gewünschte(n) Programm(e) als PDF per E-Mail an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse.

Abenteuer Projekte
Einfache Werkzeuge für kleine und mittlere Projekte

Projekt-Safari
Große und komplexe Projekte erfolgreich machen

Projekt-Kompass
Souveräne Führung in schwierigen Projektsituationen

Anrede



Ich bin mit der Erhebung/Speicherung meiner eingegebenen Daten
zwecks Kontaktaufnahme einverstanden.

Vielen Dank!

Ihr Anfrage wurde erfolgreich übermittelt. In Kürze erhalten Sie das/die Seminarprogramm(e) an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse. Sie haben Fragen oder wünschen sich ein Seminar, zugeschnitten auf die individuellen Bedürfnisse in Ihrem Unternehmen? Ich freue mich auf Ihre Nachricht, telefonisch oder per E-Mail:

Telefon +49 (0) 74 57 / 94 86 – 001
E-Mail